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Einführung

Zum Leben zu wenig

Buttercreme statt Greeßmealstaat

Hartes Brot

Gehörige Portionen

Fast Food in aller Munde

Henkelmann und Kaffeebecher

Aus dem Weckglas

Hungersnot!

Frische Fische

Reich gedeckter Tisch

Süßes im Überfluss

Eäpele, Grumpere, Tuffele

Schnelles aus der Truhe

Fahrplan und Speiseplan

Von allem das Beste

Kein Spuntes für Schockeleschnall

Auch Kochen will gelernt sein

"Hoss dua Schokelaad für mech?"

Die neue Eis-Zeit

Stärkung am Feldrand





"Essens - Zeiten"

Ein ungewöhnliches Ausstellungsprojekt
des Arbeitskreises Eifeler Museen [ AEM ]




Im Zentrum dieser Wanderausstellung steht ein Tisch. Auf ihm sind zahlreiche Essen abgebildet mit dem dazugehörigen Geschirr. Menschen aus unterschiedlichen Zeiten sitzen vor ihren Mahlzeiten. Alles an diesem Tisch ist Fiktion, die Figuren, ihre Biografie, die Zusammenstellung der Speisen. Dennoch haben lebende Personen ihre Köpfe und Hände zur Verfügung gestellt, um fiktive Personen lebendig werden zu lassen, die ihrerseits die Besucherinnen und Besucher an den einen oder anderen konkreten Menschen erinnern können.




Geliehene Köpfe und Hände: Auch die Redationsmitglieder und der Ausstellungsmacher ließen Ihre Gesichtszüge für die Ausstellung abformen.



Mit dem Wissen über gut 100 Jahre Wandlung der Eifeler Nahrungsgewohnheiten im Hinterkopf entwickelte das Ausstellungsteam mit dem Ausstellungsmacher Markus Zimmer- Berberich die Figuren des Tisches und ihre fiktiven Biografien: 23 Personen zwischen 1883 und heute, die wichtige Abschnitte der historischen Entwicklung widerspiegeln.

Ziel einer an Platz und Aufwand naturgemäß beschränkten Wanderausstellung kann es nicht sein, alle Aspekte des Essens in der Eifel erschöpfend zu erklären. Sie soll Besucherinnen und Besuchern vielmehr helfen, sich dem Thema „Essens-Zeiten" eher spielerisch-assoziativ als im streng wissenschaftlichen Sinne zu nähern.

Reflexionen über das Essen in der Eifel und den Wandel der Nahrungsgewohnheiten seit dem Ende des 19. Jahrhunderts können zu zahlreichen Fragen führen: Wer aß was? Wer konnte sich bestimmte Nahrungsmittel wie oft leisten? Wie drückte sich sozialer Stand im Essen aus? Welche Unterschiede gab es zwischen Alltags- und Feiertags- bzw. Festessen? Wie hat sich der Stellenwert des Essens über die Jahrzehnte verändert? ...

Die Ausstellung ist damit ein Experiment, das es zumindest in der Eifelregion bislang so noch nicht gegeben hat. Der Arbeitskreis Eifeler Museen beschreitet nach bislang vier rein kulturhistorisch konzipierten Wanderausstellungen nun einen neuen Weg in deren Konzept und Gestaltung.