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Einführung

Zum Leben zu wenig

Buttercreme statt Greeßmealstaat

Hartes Brot

Gehörige Portionen

Fast Food in aller Munde

Henkelmann und Kaffeebecher

Aus dem Weckglas

Hungersnot!

Frische Fische

Reich gedeckter Tisch

Süßes im Überfluss

Eäpele, Grumpere, Tuffele

Schnelles aus der Truhe

Fahrplan und Speiseplan

Von allem das Beste

Kein Spuntes für Schockeleschnall

Auch Kochen will gelernt sein

"Hoss dua Schokelaad für mech?"

Die neue Eis-Zeit

Stärkung am Feldrand






Kein Spuntes für Schockeleschnall
Jakob Cremer, Mausefallenhändler
Ulmen, 15. Oktober 1924








„Da gegenüber sitzt er, der raffinierte Viehhändler aus der Struth. Wetten, dass er sich mit seinen Händeln wie­der den Beutel vollgestopft hat? Wer weiß, wen er heute übers Ohr gehau­en hat. Nun guck' mal, wie frech der Moskopp tut, wie er das schüchterne Serviermädchen anherrscht... Er hat gut eine Riesenportion Schweine­braten mit Rotkohl bestellen! Eigent­lich könnt' ich mir das ja auch leisten, meine letzte Hausierreise nach Ostpreußen war doch ganz einträg­lich. Aber ein einfacher Eintopf macht auch satt... ‚Krumperekallef­fleesch' nennen die Ulmener ihn, bei uns in Neroth heißt er ‚Jeriestert Zopp'. Und dazu wie immer ein Brot mit ‚Andillich', denn morgen will ich mit meiner Marräikätt nach Gerolstein gehen, um ihr für die Kirmes ein neues Kleid und den Kindern Schuhe zu kaufen."