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Einführung

Zum Leben zu wenig

Buttercreme statt Greeßmealstaat

Hartes Brot

Gehörige Portionen

Fast Food in aller Munde

Henkelmann und Kaffeebecher

Aus dem Weckglas

Hungersnot!

Frische Fische

Reich gedeckter Tisch

Süßes im Überfluss

Eäpele, Grumpere, Tuffele

Schnelles aus der Truhe

Fahrplan und Speiseplan

Von allem das Beste

Kein Spuntes für Schockeleschnall

Auch Kochen will gelernt sein

"Hoss dua Schokelaad für mech?"

Die neue Eis-Zeit

Stärkung am Feldrand






Auch Kochen will gelernt sein
Monika Scholtes, Hauswirtschaftsschülerin
Neuerburg, 12. März 1957








„Eigentlich schade, nur noch zwei Wochen, dann ist die Zeit in der Hauswirtschaftsschule schon wieder um. Ein halbes Jahr lang Kochen, Backen, Gartenbau, Handarbeit, Säuglingspflege und: Schriftverkehr - das muss aber eigentlich reichen. Und dazu noch all das, was man sonst noch alles können muss als Frau in einem landwirtschaftlichen Be­trieb. Aber es war doch eine schöne Zeit, vor allem mit Katharina, Lisbeth und Ännchen, wir haben viel Spaß miteinander gehabt... Im Sommer kommen wir noch mal für ein paar Tage zum Einmachen zurück: Obst, Bohnen und Gurken für die vom nächsten Schuljahr. Im letz­ten Jahr haben sie nicht gut aufge­passt: Fast die Hälfte der Gläser mit den Kirschen war nicht richtig zu, die mussten wir alle den Schweinen geben... Wenn wir neue Rezepte ausprobieren, geht schon mal was daneben, aber essen müssen wir's trotzdem. Gut, dass die Welfenspeise ganz einfach geht, mit Mondamin und Weinsauce. Die wird zu Hause wohl auch den Eltern schmecken."