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Einführung

Zum Leben zu wenig

Buttercreme statt Greeßmealstaat

Hartes Brot

Gehörige Portionen

Fast Food in aller Munde

Henkelmann und Kaffeebecher

Aus dem Weckglas

Hungersnot!

Frische Fische

Reich gedeckter Tisch

Süßes im Überfluss

Eäpele, Grumpere, Tuffele

Schnelles aus der Truhe

Fahrplan und Speiseplan

Von allem das Beste

Kein Spuntes für Schockeleschnall

Auch Kochen will gelernt sein

"Hoss dua Schokelaad für mech?"

Die neue Eis-Zeit

Stärkung am Feldrand






Buttercreme statt Greeßmealstaat
Agnes Winkel, Bauunternehmersgattin
Prüm, 5. Juli 1960








„Ja, uns geht es jetzt gut. Das Wirt­schaftswunder hat auch vor der Eifel nicht Halt gemacht. Viele arbeiten ja jetzt in den Städten und bringen gutes Geld nach Hause. In die Fremde ziehen wollen sie aber nicht, sondern lieber ihr Häuschen in der Eifel haben. Davon hat auch die Baufirma meines Mannes profitiert. Er meint, wir können uns jetzt auch was gönnen. Ab und an geh' ich dann mit Freundinnen ins Café und führ' mein neues Kleid aus. Ich ess' ja so gern Kuchen, aber nicht die Butter­cremetorten und Schwarzwälder Kirsch, die es jetzt überall gibt. Am liebsten esse ich so eine leckere Greeßmealstaat, die ist ganz typisch für die Eifel. Die gibt es nicht überall!"